| Karate | Dieser Text beschreibt Karate. Der untere Text beinhaltet die Karate Beschreibung. Soweit es sich um ein definierbares Objekt handelt, sollte hier eine Karate Definition vorhanden sein. Sollte eine Definition von Karate fehlen, kann diese von Ihnen verfaßt werden. Wir sind bestrebt die Beschreibung von Karate möglichst ausführlich zu halten.
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Karate Artikel
Karate-Do 空手� (etwa: der Weg der leeren Hand), ursprünglich als Okinawa-Te genannt, ist eine Kampfkunst aus Japan zur waffenlosen Selbstverteidigung.
Karate ausübende Personen werden als Karateka genannt.
Karate in Deutschland -
Karate-Ausdrücke -
Karate Associations -
Kampfkunst
Buch-Tipp: Die 12 Karate Kata Alle Basiskatas für Shotokan und Wadoryu Karate Sparmann zeigt die 5 Heian/Pinan und die Tekki/Naihanchi jeweils für Shotokan und Wadoryu Karate. Alle Positionen werden, teils mit Zwischenschritten, auf sehr klaren Photos demonstriert. Unter den Photos sind die Fußpositionen und Übergänge eingezeichnet. Embusen zur Übersicht sind auch dabei.... | |
Karate entwickelte sich aus dem chinesischen Kung Fu (japanisch Kempo) und bedeutete eigentlich Kunst aus China, da das erste Zeichen der alten Schreibweise kara gelesen wurde, was soviel wie China bedeutete. Diese Schreibweise war bis in die 30er Jahre gebräuchlich. Danach wurde der Verweis auf China in Japan aus politischen Gründen getilgt. In der neuen Schreibweise werden drei Zeichen für das Wort Karate-Do benutzt, die soviel bedeuten wie Der Weg der leeren Hand.
Buch-Tipp: KARATE - kinderleicht erklärt Perfekt für Einsteiger - sowohl für Kinder als auch für Erwachsene Wer mit Karate beginnen möchte, sollte sich dieses Buch zulegen. Es führt Kinder und Erwachsene an Karate heran und erklärt die Grundregeln. 6 Sterne würde es bekommen, wenn es auch noch das Binden des Gürtels erklären würde. |
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Karate hat einen spirituellen Kern, aus Elementen des Zen, Tao, Dao und Einflüssen des Bushido. Durch “Karate ist Zen in Bewegung“ leicht verständlich.
Basho (1644–1694), japanischer Zen-Poet: „Folge nicht den Wegen, die die alten Meister gingen, sondern suche nachdem was sie suchten.“ Quelle: [1] (http://www.geocities.com/Tokyo/Island/5022/bashobio.html)
Zum besseren Verständnis des spirtuellen Wesens des Karate ist auch das Studium des chinesichen Taijiquan sehr geeignet. Die Übungenen beginnen und beenden mit einer kurzen, symbolischen Meditation. Auch die Wiederholung der Bewegungen, in dem Kihon und Kata kann als Meditation betrachtet werden. Das Ki Bewusstsein, wie z.B. das Koordinationsvermögen und das Reaktionsvermögen sollen durch körperlich anstrengende, konzentrierte und dynamische Bewegungen gestärkt werden. Bei der Aufwärmgymnastik werden auch häufig Bestandteile von Yogaübungen ausgeführt.
"Bushi" Matsumura 1797-1889
Karate in seiner heutigen Form entwickelte sich auf der japanischen Insel Okinawa, Hauptinsel der Ryukyu-Inselkette. Die Insel liegt ungefähr 600 Kilometer südlich von Japan und ist dessen südlichste Präfektur. Bereits in dem 14. Jahrhundert unterhielt Okinawa, damals noch unabhängig, erste Handelskontakte zu Japan, China und Korea. Zu dieser Zeit fand ein erster kultureller Austausch statt, wodurch erste Eindrücke chinesischer Kampftechniken nach Okinawa gelangten, die als Okinawa-Te oder auch ca. als Te genannt wurden. Te bedeutet soviel wie Technik, wonach der ursprüngliche Begriff für Karate, Okinawa-Te, mit Technik aus Okinawa zu übersetzen ist. Diese Kampfkünste wurden gegen Ende des 18. Jahrhunderts in Städten wie Shuri, Naha, Tomari und anderen Orten zu dem Grundstamm der heutigen Karate-Stile weiterentwickelt.
Bereits Ende des 15. Jahrhunderts wurde der Bevölkerung auf Okinawa verboten, Waffen zu besitzen. Dies erfolgte nachdem Zusammenbruch der Sho-Dynastie . Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurde Okinawa durch den japanischen Satsuma-Clan unter der Führung Shimazus erobert und verlor damit seine Unabhängigkeit. Auch diesmal wurde der Bevölkerung wieder ein strenges Verbot auferlegt, Waffen zu besitzen. In der Mitte des gleichen Jahrhunderts wurde schließlich auch die Produktion von Waffen, einschließlich zeremonieller Waffen, auf Okinawa untersagt. (In diese Zeit fallen die Namen Kushanku und Sakugawa, die das vorhandene japanische Tode technisch erweiterten.)
Deshalb trainierte die aufständische Bevölkerung waffenlose Kampftechniken. Aus der Not wurde auch das Kobudo entwickelt, bei dem unterschiedlichste landwirtschaftliche Werkzeuge zu Waffen umfunktioniert wurden. Sämtliche spirituellen, mentalen und gesundheitlichen Aspekte, wie sie aus dem Kung-Fu gelehrt wurden, gingen verloren. Auf Effizienz ausgelegt, wurden Techniken, die unnötiges Risiko bargen, wie beispielsweie Fußtritte in dem Kopfbereich, nicht trainiert.
Buch-Tipp: Kampfkunst als Lebensweg Nahe Eindrücke Dieses Buch sticht hervor aus der Masse der Bücher. Hauptsächlich desshalb, weil die Autoren nicht in weite Ferne greifen um Kampfkunst in Europa zu erklären, sondern das Problem an der Wurzel packen. Da Japaner und, in diesem Buch sehr wichtig, auch Chinesen ganz anders ticken als Europäer interviewen die Autoren Kampfkunstexperten... |
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Japan annektierte 1877/1879 das Königreich der Ryu Kyu Inseln. Nach dem 2. Weltkrieg, 1945 kam die Insel erst unter US - Militärverwaltung und wurde 1972 als Präfektur Okinawa wieder ein Teil von Japan.
Anfang 1900 gab es von Okinawa aus eine Auswanderungswelle, (Zuckerrohrernte) nach Hawaii. [2] (http://seinenkai.com/) Dadurch kam Karate erstmals in die Vereinigte Staaten Amerika, die Hawaii 1898 annektiert hatten.
Aloha Karate Spirit Honolulu 1933
hinten v. links Konishi & Saito vorne v. links Miyagi & Funakoshi 1932
Bis zu dem Beginn des 20. Jahrhunderts wurde Karate immer in dem geheimen geübt und ausschließlich von Meister zu Schüler weitergegeben. Beim Besuch des Schulkommissars der japanischen Provinz Kagoshima, Shintaro Ogawa, veranstaltete Funakoshi, damals Hauptschullehrer, 1902 eine Karate-Demonstration in der Schule von Naha. Der Bericht des Schulkommissars führte dazu, dass das Kultusministerium in Tokyo, KARATE als Teil des Lehrplanes an den okinawanischen Schulen einführte.
Dazu wurden von Meister Itosu in dem Jahre 1905 die fünf Pinan Katas (auch: Heian Katas, eine Art Choreographie, festgelegte Bewegungsformation) gegründet, aus denen er Taktik und Methodik des Kämpfens weitgehend entfernte und den gesundheitlichen Aspekt - wie Haltung, Beweglichkeit, Gelenkigkeit, Atmung, Spannung und Entspannung - in den Vordergrund stellte.
Erst in dem Mai 1922 wurde das Karate durch G. Funakoshi und Makoto (http://www.shuri-ryu.org/shuri-ryu/gima.htm) (1896-1998) anlässlich der ersten Nationalen Sportausstellung in dem Judo-Kodokan von Kano in Tokio, Japan, an die Öffentlichkeit gebracht. Judogründer Jigoro Kano nahm einige Monate privaten Karateuntericht bei Funakoshi . Quelle: [3] (http://www.blackbeltmag.com/archives/blackbelt/1992/feb92/funakoshi/funakoshi.html)
Um Karate als Sport einführen zu können, musste es an die japanische Gesellschaft und Regierungsvorgaben angepasst werden. Zu diesem Zweck fanden in den 30er Jahren mehrere Konferenzen statt, auf denen u.a. nachdem Vorbild des Judo das Rangsystem und der Gi (s.u.) eingeführt wurden. Dies führte zu der politisch gewünschten stärkeren Gruppenidentität und gleichzeitigen Hierarchisierung der Karateka. Aufgrund seiner Bemühungen wurde daraufhin Karate an der Shoka-Universität, der Takushoku-Universität, der Waseda-Universität und an der Japanischen Medizinischen Hochschule eingeführt. Das erste offizielle Buch über Karate wurde von Gichin Funakoshi unter dem Namen Karate-do Kyohan in dem Jahre 1935 veröffentlicht.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde durch Funakoshis Beziehungen zu dem Ausbildungs-Ministerium, Karate als Leibeserziehung, und nicht als kriegerische Kunst eingestuft.
Buch-Tipp: Karate-do. Die Kunst, ohne Waffen zu siegen 20 Regeln, endlich gut übersetzt Bei diesem Buch handelt es sich nicht um Funakoshis "Karate-do Mein Weg" , wie man vielleicht irrtümlich meinen könnte, da Amazon hier ähnliche Produktbeschreibungen angibt.
Dieses Buch ist eine deutsche Übersetzung des englischen Buches "The Twenty Guiding Principles of Karate: The Spiritual Legacy of the Master"... |
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In Graduierungen wird zwischen den Kyu- und den Dan-Graden unterschieden. Während letztere die Meisterstufe nennen, stellen die Kyu-Grade die Stufen der Schüler dar. Jeder dieser Stufen wird eine Gürtelfarbe zugeordnet. Der 9. Kyu ist hierbei die unterste Stufe.
| 9. Kyu (weiß)
| 8. Kyu (gelb)
| 7. Kyu (orange)
| 6. Kyu (grün)
| 5. Kyu (blau)
| 4. Kyu (blau/violett)
| 3. Kyu (braun)
| 2. Kyu (braun)
| 1. Kyu (braun)
| 1. Dan, 2. Dan, 3. Dan ... (schwarz)
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Es gibt jedoch auch Stilrichtungen bei denen die Farbverteilung auf die Schülergrade sich von der hier vorgestellten leicht unterscheidet. Ebenso kann die Anzahl Schülergrade auch größer sein.
Zum Erlangen eines höheren Schülergrades werden Prüfungen nach einem festen Programm und einer Wartezeit, je nach Kyu und Dan Graden verschieden, abgelegt. Diese werden heute als Ansporn und Bestätigung des Erreichten, ähnlich wie in unserem Schulsystem, verliehen. Es wird auf Haltung, Aufmerksamkeit, korrekte Ausführung der Technik, Kampfgeist und Konzentration und Willen geachtet. Der Gesamteindruck entscheidet.
Buch-Tipp: Karate-do. Mein Weg Die Beschreibung für das Buch " Karate-do. Mein Weg" fehlt leider. Weitere informatione finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Klicken Sie dafür auf den Link über diesem Text. Die Seite des Händlers öffnet sich in neuem Fenster. |
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Der typische Karate-Anzug wird Gi genannt, ist weiß, bestehend aus Oberteil (Uwagi) und Hose (Zubon) und wird aus Baumwolle gefertigt.
Dazu kommt noch der Gürtel (Obi).
Buch-Tipp: Kendo. Traditionen - Grundlagen - Techniken Das Top-Einsteigerbuch Allen, die Kendo interessant finden, empfehle ich dieses Buch sehr gerne. Hier erfährt man ausführlich um was es geht, es ist eine Einladung, sich mit Kendo zu beschäftigen. Die ersten Techniken die gebraucht werden, sind sehr gut beschrieben. Es macht Lust auf mehr, gerade weil es ein Einsteigerbuch ist. Von mir gerne... |
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- Shito-Ryu
- Uechi-Ryu
- Shorin Ryu Seibukan
- Shoto-Ryu
- Yoshukai
- Shorinryu Kyudokan
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Buch-Tipp: Koshiki Kata: Die klassischen Kata des Karatedô Techniken werden klar! Ein klasse geschriebenes Buch, das einem so manche Erkenntnis bringt. Nach dieser Lektüre geht einem beim Training öfter mal ein Licht auf!
Dieses Buch hat einen besonderen Platz in meiner Budo-Bibliothek bekommen. |
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Funakoshi, ursprünglich Hauptschullehrer, ist der Gründer des Shotokan. Sein Karate basiert auf Matsumuras Shorin-ryu . Shoto war Funakoshis Künstlername und bedeutet das Rauschen der Kieferwipfel. Seine Trainingshalle wurde Shotokan genannt. Seine Absichtsetzung war:
- Schulung von Geist, Charakter und innerer Einstellung. "Bevor du den Gegner besiegst, musst du dich selbst besiegen."
- "You may train for a long, long time, but if you merely move your hands and feet and jump up and down like a puppet, learning karate is not very different from learning to dance. You will never have reached the heart of the matter; you will have failed to grasp the quintessence of karate-do." [4] (http://www.classicaldressage.com/zen/zq/funakoshi.html) - Gichin Funakoshi, J. Hyams (1979, 87)
Funakoshis dritter Sohn Yoshitaka (http://www.karate-muellheim.de/deutsch/ueberkarate/entwicklung/yoshitakafunakoshi/text.htm) (Giko) entwickelte 1938-1945 als Hauptlehrer in dem Shotokan-Dojo tiefere und längere Stellungen und ab 1943 Gohon-Kumite, Sanbon-Kumite und Ippon-Kumite. Insgesamt ein dynamischerer und kampferischerer Stil. Außerdem den Mawashi-Geri, Yoko-Geri-Kekomi, Yoko-geri-Keage, Ura-Mawashi-Geri und Fumi-Komi. Sensei Kase entwickelte den Ushiro-Geri und den Keiten-Geri. Quelle: [5] (http://www.karate-muellheim.de/deutsch/ueberkarate/entwicklung/yoshitakafunakoshi/text.htm)
Nakayama (http://www.hsk.co.uk/nakayama.jpg), 1913-1987, Schüler von Funakoshi, studierte 1937-1946 unter anderem in China Kampfkünste. Er gründete 1949 an der Takushoku-Dai Universität mit Nishiyama und Takagi die Japan Karate Association JKA. Nakayama entwickelte das Wettkampfkarate. Die Wettkämpfe ermöglichten eine realistischere Kampfsimulation und eine gute Grundlage für die strategische Analyse, die auch zur Verbesserung der Selbsteinschätzung führte. Die korrekte Ausführung der Techniken wurde durch die Schiedrichter kontrolliert. Nach dem Krieg war Nakayama Direktor der sportwissenschaftlichen Fakultät der Takushoku-Universität in Tokyo. So kam es erstmals zu einer wissenschaftlichen Aufarbeitung des Karate. Standardwerke wie Dynamic Karate und Karate-Perfekt entstanden. Sportwissenschaftliche Zusammenarbeit mit Okazaki damals in der JKA, an der Universität von Long Island in New York. Entwicklung von Wettkampfregeln 1951 an der Waseda-Universität mit Oshima.
Mitglieder der JKA waren u.a. Kase, Kanazawa, Enoeda, Tsuyama, Shirai, Yahara, Kawasoe, Tanaka, Abe, Asai und Egami.
- Egami (http://www.kusunoki.de/meister/egami_shigeru.html)(1912-1981), mehr Mystiker, Schüler Funakoshis, lehnte Nakayamas Weg als zu sportlich ab und gründete 1958 das Shotokai Karate. Shotokai Karate veranstaltet keine Wettkämpfe. "Die Katas sind mit den Shotokan-Katas weitgehend identisch. Nach der Abspaltung der JKA veränderte Egami sein Karatekonzept, das sich bisher an Yoshitaka Funakoshis Auffassung anlehnte, wobei er beeinflusst wurde vom Aikido, Tai Chi Chuan, und Qigong. Konzept Shotokai Karate (http://www.shotokai.de/shotokai_concept.htm)
- Kanazawa (http://www.kusunoki.de/meister/kanazawa.html), geb. 1931, gründete 1974 mit den Meistern Asano, Miura, Nagai, Kawasoe und Koga die Shotokan Karate International SKI.
Kanazawa Makiwaratraining
- Kase (http://ciudadanos.cieza.net/atosa/Masters2.gif), geb. 1929, gründete 1989 mit Meister Shirai die WKSA in Mailand, die 1999 in die Shotokan-Ryu-Kase Ha Instructor Academy überging. Nach Nakayamas Tod konnte er sich mit der stets weiter um sich greifenden Versportlichung des Karate-Do innerhalb der JKA nicht mehr identifizieren. Quelle: [6] (http://www.shotokan-ryu-kase-ha.karate-muellheim.de) [7] (http://www.leicesterkarateclub.co.uk/imprintofamaster.htm)
Buch-Tipp: Muay Thai Alles für den Einstieg in Muay Thai und in den Kampfsport Nachdem ich vor Kurzem mit dem Thai-Boxen begonnen habe, habe ich mir dieses Buch gekauft, um meinen doch sehr spärlichen Wissensstand zu dieser Kampfkunst aufzubessern. Es beginnt mit einer ausführlichen Einführung über Muay Thai, dem geschichtlichen Hintergrund und wo Muay Thai heute... |
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Der Naha-Te-Stil (die Hand von Naha), entwickelt von Higaonna (http://www.matayoshi-kobudo.de/higaonna.htm) (1853-1917), bildete die Basis des Goju Ryu Karate. Er studierte dort lange Chineseisches Kempo.
Miyagi (http://www.matayoshi-kobudo.de/miyagi.htm) (1888-1953) gab dann dem Goju-ryu Stil den letzten Feinschliff.
Der Name setzt sich aus den Silben Go (hart) und Ju (weich) zusammen und wird seit 1929 benutzt. Ursprung der philosophischen Bedeutung: Zitat aus Bubishi: "Alles in dem Universum atmet hart und weich". 1940 wurde die Entwicklung des Goju-ryu als Stil abgeschlossen, indem Miyagi die von ihm entwickelten Kata Gekkisai-dai-ichi und Gekkisai-dai-ni einbrachte.
Statement des Goju-Ryu Deutschland (http://www.kusunoki.de/ryu/goju_ryu.html)
Buch-Tipp: Märchen aus Japan (Märchenschätze) Ein ganz besonderes Maerchenbuch Als Maerchen- und Japanliebhaberin wurde mir das schoene Buch von Rotraud Saeki neulich geschenkt, und ich muss sagen, dass ich es in einem Zuge gelesen habe. Maerchen aus Okinawa waren mir, wie in dem Vorwort ja auch gesagt wird, in Deutschland noch nicht begegnet, und ich liess mich schnell von ihrem Zauber gefangennehmen.... |
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Wado-Ryu wurde von Sensei Hironori Ohtsuka (1892-1982) gegründet. Sein Karatestil besteht seit 1934.
Durch die Einflüsse des Shindo Yoshinryu Jiu Jitsu Kempo sind die Bewegungen kleiner, die Stellungen kürzer und in dem Kumite werden vor allem Ausweichbewegungen geübt, direkte Konter, aber auch Hebel und Würfe angewandt. In der Kata sind gegenüber Shotokan die größten Unterschiede festzustellen. Wado-Ryu Katas haben ein leichteres, weniger kraftvolles Erscheinungsbild sind ökonomisch in der Bewegung, verlieren dadurch jedoch nicht die Wirksamkeit in der Technik. Diesem Prinzip entsprechend liegt in dem Wado-Ryu der Hauptakzent auf die Bewegung des Körpers (Tai sabaki).
Buch-Tipp: Okinawa Karate Kata. Eine Einführung in die Kunst, Kata zu verstehen endlich ein buch ohne zauber und behauptungen Dieses Buch fällt sofort durch zwei Merkmale auf. Zu dem einen ist es recht teuer, was der Einband nicht unbedingt rechtfertigt. Aber der Inhalt machte meine Bedenken wieder wett. Ich bin vor allem angetan von der sehr genauen Angabe der Quellen - das weiterlesen wird damit sehr erleichtet - sowie... |
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Kyokushinkai genannt die von Oyama, (Hyung Lee) geb. 1923 in Süd Korea - 1994, gegründete Karate Organisation. Die Stilrichtung bezeichnet man Kyokushin, was die "letzte, absolute Wahrheit" bedeutet. [8] (http://www.geocities.com/CapeCanaveral/Hangar/6008/sosai.htm)[9] (http://www.diegobeltran.com/htms/oyama/oyamalife.htm)[10] (http://www.scbayer05.de/Karate/Abteilungs-Info/Geschichte/Kyokushinkai.htm)
[11] (http://www.kyokushinkai.de/html/krte/entw/oyama.html)
Kyokushin ist ein Vollkontakt-Karate und gilt in der Kampfkunstwelt als einer der härtesten Karatestile. Viele Moderne Vollkontakt-Stile und Splittergruppen sind aus ihm entstanden. z.B. World Oyama Karate, World Seido Karate Organizaion, Kyokushin Budokai, Enshin Karate, Seido-Keikan, K1,IFK...
Buch-Tipp: Okinawa-Karate Ich bin sehr beeindruckt Ich habe erst einige Bücher vom Autor "W. Lind" gelesen, bin dabei nie enttäuscht worden. Das Wissen, das hier zur Verfügung gestellt wird ist imenz. Ich bin sicher, dass abgesehen von der komplexen Recherchearbeit die notwendig war, ca. Jemand so ein "Werk" schreiben kann, der Karate nicht ca. als... |
| | Liste der Techniken (http://www.know-library.net/Karate-Ausdrücke)
Im Karate wird eine Vielzahl an Körperteilen als Waffen eingesetzt:
- Faust (Seiken)
- Faustrücken (Uraken)
- Faustaußenkante (Kentsui)
- offene Hand, Außenkante (Shuto)
- offene Hand, Innenkante (Heito)
- offene Hand, Handrücken (Haishu)
- offene Hand, Fingerspitzen (Nukite)
- offene Hand, Handwurzel (Teisho)
- Handgelenk (Kakuto)
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- Unterarm, Außenseite (Ude)
- Unterarm, Innenseite (Wanto)
- Ellbogen (Empi)
- Fußballen (Koshi, Chusoku)
- Fußkante, außen (Sokuto)
- Ferse (Kakato)
- Fußrist (Haisoku)
- Fußgewölbe (Teisoku)
- Zehenspitzen (Tsumasaki)
- Knie (Hisagashira)
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Des weiteren existieren unterschiedliche Stöße, die mit den Fingern und den Fingerknöcheln durchgeführt werden. Auch für den Schlag oder Stoß mit der geöffneten bzw. geschlossenen Hand gibt es verschiedene Varianten.[12] (http://www.budo-menden.de/karate/modul1/technik/armtech.html) Die meisten Fußtechniken sind Schnapptechniken (Prinzip eines Peitschenschlages).
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Das Training des Geistes, des Charakters und der inneren Einstellung sind Hauptziele in dem Karate. Dies wird auch durch den Leitspruch der Japan Karate Association (JKA) dargelegt:
- Oberstes Ziel in der Kunst des Karate ist weder Sieg noch Niederlage, sondern liegt in der Vervollkommnung des Charakters des Ausübenden. Eine weitere Grundregel in dem Karate lautet Karate ni sente nashi, was soviel bedeutet wie: Es gibt keinen ersten Angriff in dem Karate. Damit ist nicht das Training oder der Wettkampf gemeint, da ernsthafte Angriffs-Simulationen zu allen Budosportarten gehören. Der Satz verdeutlicht den Ehrenkodex des Karate-Do.
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Grundlegende Techniken, Kihon sind das Fundament des Karate. Die einzelnen Techniken werden stets wiederholt, entweder langsam oder schnell, kraftvoll oder leicht/locker. Der Bewegungsablauf der einzelnen Technik wird in alle Bestandteile zerlegt und es wird versucht die Ideallinie der Bewegung zu finden, wobei es stets etwas zu optimieren gibt. Der Bewegungsablauf muss optimal sitzen - reflexartig, da für Denken, Planen und Handeln in einem realen Kampf zu wenig Zeit ist. Kombintionen aus Verteidigung und Konter müssen darum mit dem Partner eingeübt werden. Die Technik wird durch den Atem verstärkt. Einatmung, Ausatmung, maximale Anspannung des ganzen Körpers am Absichtpunkt. Kraftzentrum und Schwerpunkt liegen in dem Bauch. Eine gute Gleichgewichtsbalance ist erstrebenswert und der innere Schwerpunkt muss gefunden werden. Die Haltung soll aufrecht sein.
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分解図 Bunkai-zu=Detailplan
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| Verteidigung
| Angriff 集䏿”»æ’ƒ
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Bei Verteidigungstechniken werden hauptsächlich die Arme zu Blocktechniken benutzt. Würfe, Hebel, harte, weiche Blockbewegungen oder auch ca. Ausweichen, meist in Kombination mit Schritt-, Stepp- oder Gleitbewegungen. Eine Blockbewegung kann auch als Angriffstechnik ausgeführt werden. Ein sehr gutes "Auge" vorausgesetzt, wird dazu der Angriff des Gegners in dem Ansatz mit einer Abwehrbewegung gestoppt.
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Beim Angriff wird versucht, die ungedeckten Bereiche bzw. durch die Deckung hindurch den Gegner zu treffen. Es soll möglichst mit absoluter Schnelligkeit und mit höchster Vorspannung, konzentriert angegriffen werden. Der Kraftpunkt liegt am Absichtpunkt der Bewegung. Erhöhter Krafteinsatz während der Bewegung führt zu Schnelligkeitsverlusten. Das Prinzip der Angriffstechnik gleicht dem des Pfeiles eines Bogenschützen.
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Kihon: Ki = Energie. Hon = Hauptsache; das Wesentliche; Herzstück; Absicht; Geist.
Kihon 1941. In dem Hintergrund sitzend: Kyan Chotoku.
Techniken zur Schulung von Abwehr und Angriff mit Hand und Fuß,[13] (http://www.llg-grafenau.de/sport/karate/grundwissen.htm) Bewegungsabläufe, Schritttechniken [14] (http://www.budo-menden.de/karate/modul1/technik/stellung.html). Kontrolle, Kraft, Schnelligkeit, Reflexe, Timing und Atemtechnik, Spannung und Entspannung, Rhythmusgefühl, Exaktheit und Präzision Verfeinerung durch Wiederholung.[15] (http://members.chello.nl/p.verstraaten2/Karatetechnieken/Houdingen/Houdingen.htm)
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| style="background:#F5F5F5" align="left" colspan="3" |Kumite Kumi = Gruppe (als Verb: zusammenlegen) und Te = Hand gebildet. genannt den Kampf zweier Karateka nach festgelegten Regeln. vergleichbar englisch: Sparring. Der Begriff "Kumite" umfasst den gesamten Bereich der Partnerübungen.
Kennzeichnend in dem "traditionellen Karate" ist der beZieligte Verzicht auf Treffer-Wirkung am Gegner.
Absolut notwendig ist die Fähigkeit, Angriffstechniken vor dem Absicht, (Körper des Gegners) mit einer starken Technik zu arretieren, da ohne Hand- und Kopfschutz gekämpft wird. Treffer-Wirkung ist ein Regelverstoß. Schwache Techniken führen zu keiner Wertung.
Vollkontakt-Karate Kampfsysteme, dagegen gestatten und beZieligen in der Wettkampfordnung die Trefferwirkung. Ohne Boxhandschuhe sind dann allerdings Angriffe mit den Händen/Fäusten zu dem Kopf verboten, wie in dem Kyokushin-Kai, oder es werden Helm, Weste, Tiefschutz, Unterarm- und Schienbeinschoner und ev. ein Spannschutz benutzt, wie in dem Taekwondo.
|}{||border="0" cellpadding="2" cellspacing="1" style="table-layout:fixed;"
| style="background:#F5F5DC;" align="left" colspan="3" | Kata = Form, Modell, Standard
Eine Kata ist ein Kampf gegen mehrere imaginäre Gegner.
Verschiedene Stilrichtungen haben i. Allg. verschiedene Katas, jedoch gibt es auch Überschneidungen. Insbesondere ist in verschiedenen Stilrichtungen häufig die gleiche Kata unter verschiedenen Namen bekannt. Die Anwendung einer Kata und der darin enthaltenen Techniken wird in dem Bunkai mit einem oder mehreren Partnern vorgeführt. Kata-Elemente (http://www.bca-karate.de/kataelement.htm)
Egami li. & Funakoshi re. siehe auch Kata
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Ein in dem Boden fest verankertes Brett, aus elastischem Holz, z.B. Esche oder Hickory, mit Stoff, Leder o.ä. umwickelt, auf das man schlägt und tritt. Die Elastizität des Holzes verhindert einen harten Rückstoß in die Gelenke. Die Verletzungsgefahr, Hautabschürfungen und Gelenkversetzungen, ist am Anfang recht hoch.
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Die World Karate Federation zeichnete den Karateka Nelson Mandela [16] (http://www.teacher.co.za/cms/july-pics/madiba.jpg), mit dem 10th Dan aus, der höchsten Graduierung in dem Karate: "Fürs Kleinhacken der Apartheid." - in Südafrika.
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Weiteres zu dem Artikel Karate |
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